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Das Grundgesetz schreibt keine bestimmte Wirtschafts- und Sozialordnung vor. Sein Kernbestand, die freiheitliche demokratische Grundordnung, wird allerdings nicht zur Disposition gestellt. Linksextremisten wollen jedoch nicht nur das Wirtschaftssystem vollständig umgestalten, sondern auch die freiheitliche Demokratie beseitigen. An ihrer Stelle soll eine „klassenlose“ Gesellschaft errichtet werden, entweder im Rahmen einer sozialistisch-kommunistischen Gesellschaftsordnung oder durch die Einführung der Anarchie. 

Das linksextremistische Spektrum kann in einen organisierten und einen nichtorganisierten Bereich unterteilt werden; letzterer besteht überwiegend aus Personengruppen mit unterschiedlicher Festigkeit und Zusammensetzung. Als wichtigste linksextremistische Parteien bzw. Organisationen sind die „Deutsche Kommunistische Partei“ (DKP), die „Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands“ (MLPD) und die „Rote Hilfe e. V.“ zu nennen. Zum nichtorganisierten Spektrum zählen nahezu ausschließlich die Autonomen, hinzu kommen anarchistische Kleinzirkel.